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    Hallo ihr Lieben,

    wünsche euch einen schönen Sonntag und schicke euch diesen Frühlingsgruß, auch wenn der Frühling nach einem sonnigen Samstag, heute wieder eine Pause einlegt und dicke Schneeflocken über das Sauerland rieseln lässt.


    Da es uns heute nicht vor die Tür zieht, haben wir uns überlegt, endlich mal nachzuschauen, woher die dicken Beulen an der Innenseite der Außenwand kommen.
    Unsere schlimmste Befürchtung war, dass es sich um Nachwirkungen eines gigantischen Wasserschadens von vor 3 Jahren handelt, also Restfeuchtigkeit, faules Fachwerk o.Ä..
    Dagegen spricht, dass der Rest des Hauses absolut trocken und schimmelfrei ist.
    Dennoch sind die Risse in der Tapete über den Winter größer geworden. Es hilft nichts, weiter ignorieren geht nicht, also haben wir ein Guckloch in die Wand geschlagen.

    Zum einem sind wir nun erleichtert, die Wand ist knochentrocken, aber leider mussten wir auch feststellen, dass der Unterputz nicht mehr auf der Fachwerkausfachung hält. Teilweise kann man mit der Hand bereits zwischen Lehmputz und Wand greifen. Der Putz muss auf der gesamten Wand runter, ein Trägermaterial (Schilfmatte / Gittermatte) muss befestigt werden und dann neuer Lehmputz drauf.

    So die Theorie, aber praktisch haben wir keinen blassen Schimmer davon.
    Schön wäre es, sich mit jemanden austauschen zu können, der schon mal mit Lehm verputzt hat.
    Vielleicht ist unter euch handwerklich begabten Damen (und Herren) eine die da Erfahrungswerte hat???


    Wir werden erst zum Sommer mit der Neuverputzung beginnen, darum bitte auch melden, wenn Ihr diesen Post erst später entdeckt!

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    Ja ja, ich weiß, ihr sitzt sicher schon bei 20° C  in der Sonne und genießt euer erstes Eis und Krokusse langweilen euch bereits. In NRW's Sibirien, auch Sauerland genannt, kommt der Frühling nur langsam in Schwung. Auch nach drei Tagen mit Temperaturen um die 10° - 14° C liegt in vielen Dörfern noch alles voller Schnee.
    Unser Garten ist nun zu 2/3 schneefrei, der Rest ist morastig, aber davon habe ich mich nicht bremsen lassen. Die ersten zarten Krokusse mussten vor die Linse. Da ich mich nicht daran erinnern kann die Zwiebeln dieser Krokusse gepflanzt zu haben, müssen sie schon vor uns dagewesen sein. Eine hübsche Überraschung.
    Die Krokusse, die ich gepflanzt habe, sind noch nicht so weit. Sie stehen im Halbschattenbeet und da ist der Schnee erst seit heute Nachmittag weg.


    vermutl. Crocus flavus - Goldkrokus

    Crocus tommasinianus - Elfenkrokus

    Gestern und heute kamen die Sträucher für unsere neue Hecke.
    Weil ich mir einbildete der Schnee würde bei den angekündigten Temperaturen schneller tauen, rief ich bei Naturwuchs an und bat, die Sträucher diese Woche zu liefern, da ich ein paar Tage frei habe und sie dann pflanzen möchte. Der Wunsch war dort Befehl und die Sträucher waren umgehend da - nur der Schnee nicht weg.
    Also habe ich den Schnee gestern weggeharkt und die alten Thujawurzeln, aus dem zum Glück nicht tief gefrorenen Boden, ausgegraben. Die Nachbarn müssen gedacht haben, jetzt drehe ich komplett durch.
    Heute habe ich gepflanzt und präsentierte Schätzelein eben stolz mein Werk. Der guckte etwas sparsam - das soll die neue Hecke sein? Das sagte mir sein Gesichtsausdruck, aber er hat es höflicherweise heruntergeschluckt. Ihm fehlen da so ein paar grüne Gene, kann sich das Ganze nicht etwas größer und belaubt vorstellen, der arme Kerl. Wild gestikulierend versuchte ich mit Händen und Füßen die spätere Höhe und Breite darzustellen, erzählte was von Farben und Wuchsformen. Ob das seine Zweifel beseitigt hat, konnte ich noch nicht genau erforschen, aber er bot an, ein weiteres Stück Thujahecke zu entfernen. Ich muss noch im Mann / Deutsch - Deutsch / Mann - Duden nachsehen, ob das bedeutet, dass die neue Hecke gut aussieht.

    Link zum Pflanzplan:
    http://schokoladenstrassengarten.blogspot.de/2013/01/pflanzplan-der-neuen-hecke.html

    Links zu der Heckenrodung:
    http://schokoladenstrassengarten.blogspot.de/2013/01/operation-thujahecke-teil-1.html
    http://schokoladenstrassengarten.blogspot.de/2013/01/operation-thujahecke-teil-2.html


    Am Samstag habe ich mich über diese Beutestücke vom Flohmarkt gefreut.
    Die Zuckerdose wird das Hochzeitsgeschirr meiner Großeltern ergänzen. Es ist zwar nicht aus der gleichen Serie, aber auch mit Goldrand. Die dazu gehörende Zuckerdose ist arg groß und wirkt etwas überladend auf dem Kaffeetisch. Da stelle ich lieber Blumen hinein.
    Die zwei Jugendstilbücher habe ich mir zum Basteln gekauft . Der Inhalt war mir egal, mich interessierte die alte Schrift. Trotzdem werde ich die Seiten bei Bedarf kopieren und dann die Kopien zum Basteln verwenden. Wäre doch sehr schade um die Bücher.
    Die Backform habe ich auch zum Basteln gekauft. Beton-, Vogelfutter- oder Eiskuchen - mal sehen....
    Die kleineren Förmen werden zu Kerzenhaltern umfunktioniert.


    Alle Jahre wieder stelle ich mir die Frage, was ich mit dem ausgeblasenen Ei der Ostereier machen soll,
    immer nur Rührei? Wir sind nicht unbedingt so die Rührei-Fans, so kam mir dieses Jahr die Idee Spätzle auf Vorrat zu machen, da man sie wunderbar einfrieren und später zu Käse-Spätzle verarbeiten oder in zerlassener Butter schwenken kann.
    Die Zubereitung ist ganz einfach, zumindest mit dem Spätzlehobel, so braucht man sie nicht vom Brett schaben. Die schwäbischen Profis mögen mir bitte verzeihen.

    Meine Spätzle habe ich aus 1 kg Weizenmehl, 10 Eiern, 2 TL Salz und 400 ml Mineralwasser gemacht.
    Sie werden nicht gekocht, sondern nur kurz ziehen gelassen bis sie an der Wasseroberfläche schwimmen.
    Genaue Anleitungen und weitere Rezepte findet ihr im Internet.
    Drei Portionen habe ich eingefroren, die vierte Portion gab es zum Mittag mit einem Rinder-Champignon-Ragout.



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    Heute ist der Himmel wieder bedeckt und es ist deutlich kühler, nur der angekündigte Regen blieb aus.
    Bevor der Winter noch einmal zurückkehrt und  alles erneut  im Schnee versinkt (wobei ich bei den vorhergesagten Temperaturen über eine Abdeckung aus Schnee für die Pflanzen dankbar wäre) bin ich in der Früh in die Baumschule gefahren um ein paar weitere wurzelnackte Hainbuchen für die bereits bestehende Hainbuchenhecke zu holen. Die etwa 40 Jahre alte Hecke hatte ein paar Lücken durch eingegangene Sträucher, die ich nun geschlossen habe.

    Als ich aus dem Garten kam, staunte ich über das Paket, das in der Zwischenzeit vor der Haustür abgelegt wurde. Die bestellten Stauden von der Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin sind schon da. Ooops, das Beet ist noch gar nicht vorbereitet. Egal, die Freude ist trotzdem groß. Die Pfingstrosen 'Break O' Day' und 'Gay Paree'  sind in zwei sehr großen Töpfen und ihre vorwitzigen Näschen schauen bereits aus der Erde.




    Die Taglilien 'Schnickel Fritz'  und 'Little Grapette'wurden wurzelnackt geliefert. Da ich mit der Pflanzung noch etwas warten muss, habe ich sie erstmal eingetopft. Die Wurzelteilstücke hatten jeweils 3 Triebspitzen, so teilte ich sie noch mal und habe nun je 3 kleine Taglilienkinder.
    Bis ich sie frei lasse vergehen bestimmt noch vier Wochen, dann kommen nämlich die Stauden von der Staudengärtnerei Stade und ich möchte alles zusammen pflanzen.
    So lange geht es ins knapp frostfreie Kabuff mit Fenster (ehemaliger Schweinestall).

    Sehr gefreut habe ich mich außerdem über die Gratisbeilage der Zeitschrift 'Garten Praxis'. Die gefällt mir so gut, dass ich überlege sie für 1 Jahr zu bestellen (was wohl auch Sinn der Gratisbeilage war ;-) - es funktioniert doch immer wieder).



    Der bestellte Rosen- oder Scheinwaldmeister (Phuopsis stylosa)'Purpurglut' war auch im Paket.
    Im ehemaligen Garten hatte ich die einfache, sehr wuchernde Art. Die Sorte 'Purpurglut soll etwas kompakter wachsen, außerdem gefiel mir die Farbe besser.



    Die Tomaten habe ich in diesem Jahr nach dem Mondkalender ausgesät. Es sind Sorten, die auf dem Mühlenbachhof kultiviert und von Bio-Saatgut.de vetrieben werden.

    In dieser Saatschale befindet sich der Mühlenbachhof-Tomatenmix, eine Überraschungskiste sozusagen.

    Und in diesem Kästchen befinden sich die Tomaten 'Himbeerrrosen',' Matt's Dunkelrote', 'White Currant' und 'Red Currant', allesamt Wildtomaten mit winzigen Früchten.

    So, meine lieben 'alten' und neuen LeserInnen, ich wünsche euch schon mal ein schönes Wochenende.

    Bis bald!


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  • 03/13/13--21:25: Neuer Plan vom Garten
  • Mittlerweile dürfte wohl jeder mitbekommen haben, dass die Mitte Deutschlands erneut im zugeschneiten Eiskeller sitzt, so auch das Sauerland.
    Nichts mehr mit Gartenwühlerei, Schnee schippen (15 cm) ist angesagt oder zeichnen unnötiger Gartenpläne.
    Hätte ich gestern auf dem Weg zur Arbeit meine Kamera dabei gehabt, könnte ich nun stolz die allerschönsten Glitzer-Funkel-Bilder  von vereisten Gräsern zeigen. Bei -15° C und strahlendem Sonnenschein brach sich das Licht in tausender kleiner Eiskristalle. In dieser Form habe ich so etwas noch nie gesehen. Doch wie gesagt, die Kamera war nicht dabei.

    Also präsentiere ich meinen neuen Plan vom Garten. Der von Hand gemalte sah doch etwas stümperhaft aus. Außerdem haben sich ein paar kleine Veränderungen ergeben.
    Der neue Plan ist aus lauter kleinen Formen in Word zusammengesetzt und Dank meines Pubertierenden Prinzen, konnte ich das doc. danach in jpg. umwandeln.

    Das unsinnige an dem Plan ist eigentlich, dass ich nicht erst geplant und danach gearbeitet habe, sondern erst der Garten angelegt und dann gezeichnet wurde. Es macht mir aber Spaß den Garten anschließend  noch mal zu Papier zu bringen.

    So sieht es nun aus, das Grundgerüst des kleinen Gartens, jetzt können wir nach und nach an die Details gehen. Die Erläuterungen zu dem Plan findet ihr auf der Seite Gartenplan (bitte klicken) in diesem Blog.

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  • 03/15/13--08:41: Eisfeen-Zauber
  • Noch einmal hat es uns letzte Nacht mit -15° C eiskalt erwischt, haben wir wirklich März?
    Wie in der vorletzen Nacht zauberten die Eisfeen zarte Eiskristalle an Halme und vergangene Blüten und dieses mal vergaß ich die Kamera auf der Fahrt zur Arbeit nicht.
    Obwohl es an der Zeit wäre das Sprießen der Frühlingsblüher fotographisch festzuhalten, kann ich nicht leugnen, dass dieser kalte Morgenhauch auch seinen Reiz hat.









    Hoffentlich hat dieser Schwarm Kraniche einen milderen Landeplatz gefunden.



    Ach ja, falls sich jemand wundert, dass meine Blogliste, die Schmökerecke, drastisch geschrumpft ist:
    Die Scrollerei hat mich etwas genervt, darum habe ich alle Blogs die ich lese in eine Extra-Seite (Blog-Liste) gepackt.

    So, Mädels (und Jungs) zieht euch warm an, damit ihr mir keinen Schnupfen bekommt und vergesst die Spikes nicht, damit ihr nicht so ausrutscht wie ich gestern, das war in der Tat filmreif. Im Nachhinein muss ich grinsen, wenn ich mir das bildlich vorstelle. Wie ein hilfloser Käfer lag ich auf dem Rücken *autsch*.

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  • 03/16/13--03:11: Katzenjammer
  • So mir reicht es, ich will wieder durch die Gegend streunen und Mäuse jagen
     und endlich  keinen Schnee mehr unter den Pfoten haben!

    He, was guckst du?

    Also weiter dösen.....

    ... und von Mäusen träumen.


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  • 03/16/13--14:02: Fassungslos
  • Liebe C. und lieber P.,

    in diesen Stunden bin ich in Gedanken bei euch, wir alle haben eine Gänsehaut. Noch wissen wir nicht was ihr alles verloren habt, es tut mir so leid! Sie sagen, ihr seid alle wohl auf, Gott sei Dank!!!
    Bin doch noch am späten Nachmittag an eurem Haus vorbei gefahren, hätte ich etwas sehen müssen?
    Um 20.00 brannte alles lichterloh, ich kann es nicht fassen....




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  • 03/20/13--10:11: Alpenflora im Kleinwalsertal
  • Nachtrag zum Brand

    Ein paar Tage habe ich gebraucht um den gesehenen Brand zu verarbeiten.
    Auch, wenn es mich selbst gar nicht betroffen hat, schlug mir der Anblick schon
    heftig auf den Magen. Der Himmel leuchtete rot, die zerspringenden Schieferschindeln
    hörten sich an wie ein explodierendes Munitionslager. Natürlich wird man auch viel
    sensibler möglichen Feuerquellen gegenüber. Ist der Herd auch wirklich aus? Muss die
    Mehrfachsteckdose sein?
    Heute konnte ich mich endlich persönlich mit der Geschädigten unterhalten.
    Den Umständen entsprechend geht es ihnen gut und die Lage ist nicht so verzweifelt
    wie zu befürchten war.
    Mir war die letzten Tage absolut nicht danach irgendwelche Posts zu schreiben.
    Fotos von schönen Dingen und tollen Erlebnissen, das war mir angesichts des Leids
    meiner Bekannten zu geschmacklos. Da sie selbst aber optimistisch nach vorne
    schauen, gehe auch ich zum Alltag über.

    Heute möchte ich euch mit in die Berge nehmen

    Nein, nicht die Sauerländer Hügelchen - richtige Berge!

    Letzten Sommer hat mir mein Schätzelein einen langgehegten Wunsch erfüllt.
    Im Alter von vier Jahren war ich mit meiner Omi im Kleinwalsertal.
    Die Eindrücke von den Bergen, den Wiesen, Felsen und Bächen konnte ich
    nie vergessen. Alles war wie bei Heidi. Zu gerne wollte ich das Alpenpanorama wiedersehen.
    Im August 2012 ging der Wunsch in Erfüllung, Schätzelein reiste mit mir nach
    Mittelberg und von da fuhren wir mit der Walmendingerhornbahn ganz nach oben.
    Der Abstieg war so wunderschön! Ohne Wanderschuhe und für ungeübte Füße
    zwar auch etwas brutal, aber der herrliche Ausblick war das wert.
    Schaut euch die vielen Alpenblumen an, ist das nicht traumhaft?
    Ach, wenn ich die Bilder sehe, würde ich in diesem Sommer zu gerne wieder
    dort hinfahren....










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  • 03/24/13--06:30: Quitten
  • Saftige, leuchtend gelbe Quitten um diese Jahreszeit?
    In der Türkei offenbar möglich, so wie es auf der Kiste geschrieben stand.
    Gut, das ist jetzt nicht saisongerecht, aber da sämtliche andere Waren aus
    meinem Einkauskorb in dem türkischen Lebensmittelgeschäft ebenfalls
    aus dem Heimatland des Landenbesitzers kamen, zögerte ich recht wenig
    und nahm sie mit (Von noch weiter weg hätte ich sie nicht gekauft.).
    Das ganze Auto duftete nach diesen Früchten.
    Zuhause habe ich daraus ein leckeres Quitten-Vanille-Gelee gekocht und
    aus den ausgepressten Früchten einen Quittenlikör, ebenfalls mit Vanille,
    angesetzt.
    Bis unser Quittenbaum Früchte trägt, werden wir uns noch zwei bis drei Jahre
    gedulden müssen.






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  • 04/08/13--05:53: Ein Hauch von Frühling
  • Hallo meine Lieben,

    wünsche frohe Ostern gehabt zu haben und bedanke mich verspätet ganz herzlich für die lieben Ostergrüße!
    Ehrlich gesagt fehlt mir im Augenblick etwas die Lust zum Bloggen, außerdem stand in den Osterferien die Familie im Vordergrund.
    Inzwischen ist zumindest der Schnee geschmolzen und der Boden ist größtenteils aufgetaut. So konnte ich meine kürzlich erstandenen Winterlinge, Schneeglöckchen und Anemonen in die Beete pflanzen. Ist schon der Hammer, wir bewegen uns auf Mitte April zu und ich präsentiere jetzt erst Schneeglöckchen und Winterlinge.....!
    In Sachen Gartenerweiterung hat sich auch einiges getan. Im Februar, war's glaube ich, hatte ich erwähnt, dass uns einer der Nachbarn angeboten hat, für begrenzte Zeit einen Teil seines Gartens zu übernehmen.
    Das haben wir inzwischen umgesetzt und unseren Garten um eine 180 m² große Spielwiese für die Kiddies erweitert. Auf unserem Grundstück ist einfach zu wenig Platz für Trampolin und Co.
    In den nächsten Tagen können wir dann damit beginnen, den ehemaligen Spielbereich gärtnerisch aufzuhübschen.



    Frühlingsnest auf dem Gartentisch

    Da hat doch jemand heimlich das Ei aufgepickt. Wer das wohl war?


    Neueste Narzissen-Errungenschaft, Narzissen bulbocodium 'Classic Gold’.
     Mal sehen, ob sie nächstes Jahr wiederkommt.

    Crocus sieberi 'Tricolor', bei mir viel heller als auf anderen Abbildungen.

    Endlich Schneeglöckchen im Garten...

    ...und Winterlinge!

    Auch die Anemonen in einen schönen Hellviolett sind frisch gepflanzt.


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  • 04/17/13--13:38: Aus dem April-Garten



  • Auch, wenn die Apfelblüten vom vorletzten Jahr sind, denn so weit ist die Vegetation bei uns dann doch noch nicht, hat der Frühling nun auch hier Einzug gehalten. Mehrere Tage mit Temperaturen um die 20° C waren Balsam für die Seele. Der eine oder andere Schauer zwischendurch gehört im April dazu und die treibenden Pflanzen nehmen das Wasser gerne auf.
    Viel Arbeit hatte sich im Garten angestaut und so sind nun gleich mehrere Baustellen zu bewältigen, abends falle ich müde und erschöpft aber seelig in die Federn.
    Zum Fofografieren bin ich noch gar nicht gekommen, aber im Augenblick wären auch nur Pflanzen-Nahaufnahmen möglich, denn der Garten ist eine einzige Baustelle.
    Die Mülltonnenecke wurde gepflastert, der Sitzplatz unter der Fichte geräumt und ausgekoffert um die Tage ebenfalls gepflastert zu werden, da der Rindenmulch nie da blieb wo er sein sollte. Ein Haufen Pflastersteine türmt sich auf zu Brei getretenem Rasen, in der Einfahrt liegt ein Berg Splitt, der Weg vom Geräteschuppen zu den Mülltonnen wartetnoch  darauf ausgekoffert und gepflastert zu werden und der Erdaushub von der Mülltonnenecken-Pflasterung ist auch keine wirkliche Zier.
    Ganz nebenbei habe ich gefühlte 1 Million Stauden und Zwiebelblumen gepflanzt, die Quitte und den Dülmener Herbstrosenapfel und 5 neue Rosen. Stand da im Winter wirklich noch eine Thujahecke? Wir haben es schon fast vergessen.
    Wenn die Pflasterarbeiten beendet sind, muss der komplette Rasen an der Ostseite des Hauses neu eingesät werden.
    Nebenbei sorgte das Ergebnis der PH-Wert-Untersuchung für Hyperaktivität. Dass er niedrig ist, damit habe ich gerechnet, aber 4,8 - total sauer, das ist dann schon etwas heftig. Nichts für Rosen und die meisten Stauden. Außerdem glaubte ich, dass nur der Bereich unter der Fichte sauer sein wird, aber nee, es muss ja gleich der ganze Garten so sein. Da ich keine Freund von reinen Heidegärten bin, muss nun in Schritten aufgekalkt werden.

    Mit der Übernahme des Leihgartens vom Nachbarn sind wir auch gleichzeitig Johannisbeeren-Pflegeeltern geworden. Die überalterten Sträucher brauchten ganz schnell einen Auslichtungs-und Verjüngungsschnitt. Sie sind wie zufällig auf eine leichte Hanglage gepflanzt. Gemäht wurde dieser Bereich wohl auch schon einige Jahre nicht mehr, zahlreiche Haselnusssträucher hatten sich dazwischen angesiedelt. Bis auf zwei habe ich sie zu Gunsten der Beeren entfernt. Mit Stachel-, Josta- und Heidelbeere habe ich den Beerenhang ergänzt.
    Um die Beeren wachsen Giersch und Brennnesseln, ein Teil wird verspeist, der Rest darf bleiben und wird nur ab und zu mit dem Freischneider Bekanntschaft machen. Der Leihgarten soll in Maßen seinen Wildcharakter behalten.
    Statt Rasen ist hier im Leihgarten eigentlich eine Mooswiese, stellenweise ist es so dick wie die Moospolster im Wald. Aber es ist grün, immerhin, und sieht besser aus als der rampunierte Rasen in unserem Garten. So darf es bleiben.
    Vielleicht würde ich anders handeln, wenn wir den Leihgarten gekauft hätten, vielleicht hätte ich alles perfekt haben wollen, wer will schon Giersch, Brennnessel und Moos im Garten?
    Komischerweise genieße ich hier das Verwilderte, so wie im Wald. Vielleicht sehe ich hier aber auch aus Kinderaugen, denn wir haben den Nachbargarten ja für die Kinder ausgeliehen.
    Als Kind fand ich Wildwuchs toll; Büsche zum Verstecken, Beeren vom Strauch in den Mund, Trampelpfade und weiches Moos unter den Füßen.
    Ob meine Kinder das jetzt genauso sehen, weiß ich nicht. Sie haben gerade in einer Ecke das Moos entfernt und Graben das Stück um. >> Da soll Gemüse hin.<<

    Am Wochenende wird es kurzfristig etwas kühler, 10° C. Kein Grund zum Jammern und noch vor kurzem haben wir alle Jubelschreie bei 10° C losgelassen. Zur Wochenmitte dann wieder 20° C, das Wachsen und Blühen geht weiter....

    Nun erlöse ich euch vom Lesen. Im nächsten Post dann hoffentlich wieder mehr Bilder.


    Liebe Grüsse

    Vera

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    Jeden Morgen führt mich der Weg zur Arbeit an dieser kleinen Traubenhyazinthe vorbei.
    Tapfer hat sie sich einen Platz zwischen Asphalt und Bordsteinkante erkämpft um ihre Blüten der Frühlingssonne entgegen zu strecken. Wo findet sie nur Platz für ihre Zwiebel?
    Dieses kleine, willenstarke Pflänzchen war mir heute ein Foto wert!



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    Bei all der vielen Gartenarbeit doch wenigstens mal kurz am Montagabend eine Blogrunde drehen....

    Aus dem Garten mitgebracht habe ich diese niedlich gefüllte Hyazinthe. Sie ist etwas pinkiger als es im Herbst auf der Abbildung aussah, trotzdem gefällt sie mir richtig gut.
    Noch ein paar Tage, dann lohnt es sich langsam auch größere Beetausschnitte zu fotografieren.
    Obwohl ich im Herbst viele Zwiebeln pflanzte, waren mir die Beete doch noch etwas zu kahl um sie abzulichten. Die Stauden starten erst jetzt nach etwas Regen richtig durch, denn der starke Wind hatte den Boden sehr ausgetrocknet.

    Die für dies Jahr geplanten Garten-Projekte sind nun auch so gut wie abgeschlossen. Sonntag habe ich mit knapp 500 Pflastersteinen den neuen Weg im Garten gelegt. Endlich keine matschigen Füße mehr bei Regen auf dem Weg zum Geräteschuppen. Morgen müssen die Steine noch festgerüttelt werden. Die Flächen, die nach Anlegen der neuen Beete noch übrig blieben, habe ich heute eingesät. Etwas Rasen für die Herren darf schließlich doch noch bleiben ;-).

    So, nun mal gucken was bei euch alles los ist! Und falls ihr von mir wieder nicht viel hört, ihr wisst ja....

    ....ich bin im Garten!


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    Der Mai ist gekommen


    Mai. Das war bisher eigentlich immer der Monat mit der üppigsten Blütenpracht in meinen Gärten.
    Wie alles in diesem Jahr, ist auch das ein wenig anders. Die meisten Stauden befinden sich noch im zaghaften Austrieb, nur die Schlüsselblumen blühen. Zwiebelblumen wie Traubenhyazinthen, Hyazinthen und Tulpen stehen nach am Anfang ihres Blühens, und wenn die Narzissen in diesem Jahr keine Null-Runde einlegen würden, täten sie es ihnen gleich. In manchen Jahren öffnete sich zum 1. Mai schon die erste Rosenblüte, nun treiben sie gerade erst aus.
    Nur der Lerchensporn hatte es besonders eilig, kaum war er da, war er auch schon verblüht, eigentlich sollte er seinen Auftritt zusammen mit den Schlüsselblumen haben.
    Doch ganz ehrlich, mir ist es ganz recht so. Seit Beginn des verspäteten Frühlngserwachen ist der Garten die reinste Baustelle und so nahm ich bisher nur am Rande wahr was sich in den Beeten reckte und streckte. Zum Genießen keine Zeit.
    Gestern haben wir die groben Arbeiten beendet. Es fehlt noch etwas Farbe an den Holzbänken, die Schuppen-Tür lechzt ebenfalls nach einem Anstrich und wer weiß, vielleicht überkommt es uns im Laufe der Saison noch die grottenhässliche chique 60er-Jahre Betonplatte, auch Terrasse genannt, mit Holzdielen zu verkleiden. Doch das alles ganz Galama. Was wirklich unter den Nägeln brannte ist geschafft, jetzt kommt die Zeit zum Genießen!
    Frühlingsplatterbse Lathyrus vernus 'Alboroseus'

    Frühlingsplatterbse Lathyrus vernus 'Alboroseus'


    Operation Thujahecke Teil 3

    Wer Teil 1 und Teil 2 verfolgt und den Pflanzplan unter die Lupe genommen hat, wartet vielleicht schon neugierig wie es nach der Thujahecken-Rodung weiter gegangen ist.
    Nun endlich ein paar Bilder von der umgestalteten Gartenecke.
    So schaut es im Augenblick aus, wenn wir vom Sitzplatz im Fichtenbeet in den neu gestalteten Gartenteil sehen. Der Zaun war vorher von der Thujahecke verdeckt. Dies war der zweite Thujahecken-Abschnitt der entfernt wurde. Rechts davon, im Bild fast nicht zu sehen, befindet sich der erste gerodete Teil.
    Das Sichtschutzelement verdeckt jetzt die Mülltonnen. Es wird bald von Clematis und Kletterhortensie berankt. Noch sind die pflanzen mikroskopisch klein.
    Der im Bogen gelegte Weg sorgt bei Regen für trockene Füße. Hier ist die einzige feuchte Stelle im Garten und bei Regen und stetiger Begehung bildete sich schnell eine Matschsuhle.
    Die Pflastersteine sind hier allerdings noch lose und nicht festgeklopft und die Fugen sind auch noch nicht ausgefüllt, das folgte erst gestern Abend.
    Der Rasen ist nach all den Bauarbeiten total rampuniert und muss komplett erneuert werden.


    Wo vorher Thuja-Einerlei herrschte, sind jetzt Rosen und Stauden vor den Zaun gepflanzt
    Das Beet ist etwa 1,20 m tief, in der Rundung gut 2 Meter. Auf dem Foto wirkt es viel schmaler.
    Der Stamm im Vordergrund stammt vom 'Dülmener Herbstrosenapfel' und links oben im Bild kann man noch etwas vom Stamm der 'Konstantinopler Apfelquitte' erkennen.
    Der Rasen ist frisch gesät wie unschwer zu erkennen ist.
    Rechts im Bild die neue Hecke aus Hainbuchen, einem Pfaffenhütchen, einem roten, geschlitzen Holunder und einer roten Haselnuss.


    Der Blick in die andere Richtung. Wie gesagt, die Pflastersteine liegen hier noch lose aber ich bin trotzdem Stolz auf mein Werk ihn alleine gebaut zu haben. Lediglich beim späteren festklopfen der Steine habe ich nach 2/3 kapituliert, weil mir der Hammer zu schwer wurde. Schätzelein war froh dann endlich das Zepter in die Hand nehmen zu dürfen, denn es juckte ihn schon die ganze Zeit in den Händen. >>Was sollen denn die Nachbarn denken, wenn Frauchen malocht und der Herr des Hauses daneben steht und Däumchen dreht.<<
    Die Steine gab es gratis vom Nachbarn, der hat in seinem Garten alles neu gemacht. Mir gefällt gerade gut, dass sie nicht mehrfFabrikneu aussehen, das passt zum alten Haus viel besser.
    Das Beet ist übrigens komplett mit Stauden bepflanzt. Noch sind Funkie, kastanienblättriges Schaublatt, Waldgräser und Wachsglocke nur mit der Lupe zu sehen, aber sie treiben aus. Bis sie das Beet begrünen sorgen meine selbstgetöpferten Hühner erstmal für Farbe auf dem nackten Acker.


    Und noch ein Bild in Richtung Fichtenbeet-Sitzplatz, diesmal von der anderen Seite.
    Diese im Bogen angelegte Bild ist auch neu. Links kann man gerade noch etwas von den neuen Sträuchern erahnen. Der Pfosten hält die Wäscheleine die zum Schuppen herüber gespannt ist. Irgendwo muss die Wäsche halt getrocknet werden und eine Wäschespinne finde ich noch hässlicher. Damit der Pfosten nicht so kahl ist habe ich eine Lonicera zum Beranken daran gesetzt.
    Die kleinen holzigen Stängel sind rosa Aborescens-Hortensien (wie Annabell, nur rosa) und rechts hinter dem Pfosten die Riesensamthortensie. Na ja, riesig ist hier im Monent noch nix.
    Vor diesem bogigen Beet geht es übrigens links zum neuen Leihgarten, das erwähnte Stück Garten, dass wir für die Kinder als Spielwiese nutzen können bis sie groß sind., das ich aber noch nicht fotografiert habe.

    Der Sitzplatz im Fichtenbeet

    Vorher lag Rindenmulch unter der Bank, allerdings nervte es mich, dass er ständig auf dem Rasen davor lag und nicht dort wo er hin gehörte. So nutze ich diesen kleinen Platz für eine Probepflasterung bevor ich mich an den Weg wagte.
    Hier sind die Stauden am weitesten ausgetrieben, was wohl daran liegt, dass es im Winter unter der Fichte fast nie gefroren war. Woran das lag, weiß ich nicht.
    Zwischen den Stauden habe ich eine waldige Frühlingswiese mit Lerchensporn, Muscari, Anemonen (blanda und nemorosa),Waldmeister und Schlüsselblumen angelegt. Allerdings sieht es noch etwas dürftig aus und muss im Laufe der Jahre langsam verwilder, bis es wirklich waldig ausschaut.


    Nein, dazwischen wächst kein Porree, hier stehen meine Alliümer in den Startlöchern. Ich habe nicht wirklich daran geglaubt, dass sie im Fichtenwurzeldickicht austreiben und schon gar nicht, dass sie Knospen ansetzen. Manchmal gibt es aber auch positive Überraschungen. Die 'Purple Sensation' und 'Mount Everest' sind hier viel üppiger als im wurzelfreien Sonnenbeet.

    So... und das Ganze noch mal von der anderen Seite damit man auch ja von allen Seiten sieht, dass die Bank dringend Farbe braucht. Manchmal überlege ich jedoch auch, ob ich sie einfach verwittern lassen soll, weil ich mich einfach für keine Farbe entscheiden kann. Den Holzton finde ich doof, weiß wäre hier eigentlich die bessere Wahl, doch in Sichtweite steht eine zweite Bank, gleiches Modell nur breiter und die wird ganz sicher nicht weiß, weil es da wo sie steht nicht passt. Dort tendiere ich zu anthrazit, hier unter der Fichte allerdings vermutlich zu dunkel. Taubenblaue Bänke hatte ich viele Jahre, die kann ich nicht mehr sehen. Ach ja, wenn man sonst keine Sorgen hat....



    Zum Abschluss noch etwas Blumiges

    Schlüsselblume
    Hyazinthen 'Woodstock', Schachbrettblumen, Küchenschelle und violette Tulpen im Sonnenbeet

    Frühling vorm Schweinestallfenster (heute Werkraum)




    Bin im Garten....


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  • 05/05/13--21:51: Tulpen am Montag
  • ... einfach ohne viele Worte.

    Die Etiketten sind in meinem Kramladen verloren gegangen habe ich leider verlegt,
    darum bewundere ich sie als namenlose Schönheiten.



    Der Garten könnte nun langsam einen kräftigen, natürlich nur nächtlichern, Frühlingsschauer gebrauchen. Bei Sonnenschein machen bereits viele Blätter schlapp und das Wachstum  verlangsamt sich ein wenig



    Wünsche euch eine schöne Woche!

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  • 05/14/13--08:50: In alten Gemäuern
  • Es war einmal.....


     an der Mosel, zu Füßen der Ruine Niederburg Kobern,...

     und zwischen Weinbergen gelegen....

     gar uraltes Gemäuer mit spitzen Dächern...

     und Fachwerkgebälk.

     Verborgen ein eisernes Törchen, dahinter verlockende Düfte.

     Geheimnisvoll und verwunschen....

     mit mediterranem Flair.

     Liebevolle Dekoration...

    und gemütliche Ecken laden zum Verweilen ein.....

     nur Gewitterwolken treiben uns nach drinnen...

     unter das vermooste Dach.

     Gemütlich und im Trockenen...

     bei Kerzenschein.

     Wer möchte, kann sich hier trauen,....

     wir ziehen die Spieisekarte vor.

     Leckere Gerichte, nette Geschichten und guter Wein....

     zum Abschluss Mohneis mit heißen Trester-Pflaumen.

     Rundum satt und glücklich dürfen Frauenherzen nun höher schlagen.

     Im alten Gemäuer Schnick und Schnack in Hülle und Fülle.

     Kleine Weisheiten,....

     Neues und Altes,....

     Weine und Likörchen zum Mitnehmen....

    und etwas zum Schmunzeln bevor es auf die Heimfahrt geht.



    Diesen wundervollen Ort findet ihr hier: Alte Mühle Thomas Höreth


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    Aus einem etwas trüben Maigarten gibt es heute neue Blüten-Bilder.
    Zu warten, bis sich die Sonne wieder zeigt, ist mir zu riskant. Bis dahin
    ist vermutlich alles längst verblüht, denn die Aussichten zeigen bis zum
    Monatsende nur Regen und mit etwas Pech sogar Schnee.
    Denkt euch einfach etwas Sonne dazu....

    Zu meinen absoluten Lieblings-Zwiebelblumen gehören neben den Alliümern die Camassien. Warum sie so schwer zu bekommen sind, weiß ich nicht, denn es sind ganz unproblematische Gewächse. Im Herbst in die Erde gesteckt, blühen sie zuverlässig im Mai.
    Bisher habe ich Camassien jedoch noch nie im Einzelhandel gesehen, sondern nur beim Blumen-zwiebel-Spezialisten.

    Camassien gibt es in unterschiedlichen Arten und Sorten. Das Blau der Leichtlinii 'Caerulea' leuchtet ganz phantastisch in der Abenddämmerung und auch an trüben Tagen.
    Zusammen mit Allium 'Purple Sensation und Wolken aus blauen Vergissmeinnicht geben sie ein wunderschönes Bild.





    Viel Glück hatte ich, dass in diesem Garten schon Akeleien vorhanden waren.
    Die Akelei ist wegen ihrer vielen Farbnuancen und ihrer Eigenschaft als unkomplizierter Lückenfüller ebenfalls eine meiner Lieblingspflanzen. Ihre Sämlinge habe ich überall verteilt.
    Im letzten Jahr gab es Blüten in rosa, burgund und dunkelblau, in diesem Jahr ist die Farbpalette wesentlich umfangreicher und beihnahe jede Pflanze blüht in einem anderen Ton.




    Die etwa 50 Allium 'Purple Sensation' sehen noch etwas dünn gesät im Garten aus.
    Hoffentlich dauert es nicht lange bis ihre Sämlinge zur blühfähigen Pflanze werden.




    Als erste der Geraniümer blüht meine 'Samobor'. Klein aber fein !



    Auch die Hasenglöckchen sind jetzt am Aufblühen. Den Anfang machen die Rosafarbenen,
    die Blauen folgen und die Weißen vermisse ich noch.



    Entgegen meiner Vorsätze habe ich die Tomaten doch schon ausgepflanzt.
    Die Quittung mit drohenden Nachtfrösten bekomme ich jetzt.
    Die Lage zwischen Hecke und Schieferwand ist zwar geschützt...


     .... vorsorglich habe ich ihnen gestern aber diese hässlichen
    Tomaten-Verhüterli drübergestülpt.
    Ich kann mir nicht wirklich vorstellen, dass sie schützen.



    Ein zuverlässigeres Gemüse sind da die Brennnesseln.
    Dank des dazu bekommenen, verwilderten Nachbargartens kann ich sie direkt vor der Haustür ernten. So sind sie hundeurin- und abgasfrei.



    Sehr gefreut habe ich mich neulich über diesen Gartencenter-Fund.
    Rotblättrige Primeln und das graulaubige Tränende Herz 'Burning Heart',
    das niedrig bleibt.  Zusammen sieht der Blattstruktur-Kontrast, zusammen mit der Blüte richtig irre aus. Jetzt muss sich Beides nur noch ausbreiten und ineinander wachsen.



    So meine Lieben, lasst euch die gute Laune nicht vom Wetter vermiesen!

    Ganz herzlich möchte ich meine neuen Leserinnen begrüßen!!!
    Das ist mir in der letzten Zeit irgendwie durchgegangen *schäm*.

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    Kennt ihr das, ihr habt euch im Katalog nach studieren der Abbildungen und Beschreibungen ein paar neue Pflänzchen ausgesucht und nun, nachdem sie in euren Garten eingezogen sind, seid ihr
    in voller Erwartung wie die Geschöpfe live und in Farbe aussehen?

    Gerade bei den Pfingstrosen muss man da etwas mehr Geduld aufbringen. Gut möglich, dass sie ihre Blüten in den ersten zwei Jahren wie ein Geheimnis verbergen und erstmal nur ihr Blattwerk zeigen.

    Meine Paeonia lactifolia Hybriden Break O'Day, Gay Paree und Sarah Bernhardt habe ich im 2 Liter Container erworben, was natürlich einen stolzen Preis mit sich brachte, doch die Hoffnung auf baldige Blütenpracht der XL-Pflanzen lockerte den Geldbeutel.

    Paenia lactifolia im alten Garten
     Es kam Pfingsten und es kamen Pfingstrosenblätter, keine Knospen in Sicht - schön.
     Also noch ein Jahr warten....

    Paeonia lactifolia im alten Garten
    Nun, wo der Juni vor der Türe steht, habe ich plötzlich Kügelchen, noch klein wie Perlen, zwischen den Blättern gesichtet. Alle drei Pfingstrosen treiben zumindest ein bis drei Knospen.
    Bei der  unterkühlten Wetterlage vermute ich ihr Aufblühen jedoch erst im Juli, so winzig sind sie noch. Die freudige Erwartung steigt!




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    Der Wochenanfang brachte endlich wieder die Sonne mit. Es ist zwar mit 15° C immer noch etwas kühl, aber man wird bescheiden und angesichts dieser schlimmen Überflutungen in anderen Teilen Deutschlands, kann ich über dieses Wetter nur froh sein!
    Die Rosenknospen sind bisher noch zu suchen, so klein sind sie. Erste Rose wird in diesem Jahr vermutlich Louise Odier sein, falls sie nicht doch von einer anderen überholt wird. Über die späte Rosenblüte tröstet mich jedoch der diesjährige Wuchs der Rosen, dichte, sattgrüne Sträucher und die ersten Läuse hat der Regen davon gespült.

    Da die Königin der Blumen auf sich warten lässt, bin ich weitherhin von den viele Akeleien und den Kugeln der Allium begeistert. Ich kann mich einfach nicht dran satt sehen. Wie kleine Elfen in Reifröcken scheinen sie im Wind zu wehen. Darum heute ein weiterer Allium-Akeleien Post.

    Die Camassien im Hintergrund neigen sich dem Blüh-Ende entgegen.

    Diesen Sternkugellauch (Allium christophii) habe ich jetzt blühend gekauft und nachträglich ins Beet gesetzt.

    Dieser nette, kleine Allium war ein blinder Passagier im Topf einer neu gekauften Staude. Er ist nicht größer als 20 cm, vielleicht kann mir jemand sagen was für ein Allium das sein könnte?


    So langsam erholt sich der rampunierte Rasen wieder. Noch ist er etwas löchrig, doch das wird schon. Kaum zu glauben, dass hier vor einem Jahr noch so gut wie nichts war, es gab weder Stauden noch Beete.
      




    Der weiße Allium stipitatum 'Mount Everest' im Hintergrund beginnt erst jetzt seine Kugeln langsam zu öffnen.

    Gemüse-Allerlei

    Angenehm überrascht bin ich, wie gut die Tomaten die mittlerweile 50 Liter Regen und Temperaturen, knapp an der Frostgrenze, weggesteckt haben. Die Tomaten-Verhüterlis habe ich mitten im Regen wieder entfernt, weil sie auch nass und schwer an den Tomaten klebten und sie drückten. Da dachte ich mir, dann doch besser ohne.
    Trotz herbstlicher Witterungsverhältnisse setzen sie reichlich Knospen an, allen voran die Sorte 'Himbeerrosen'. Sollte ich nun endlich Tomatensorten gefunden haben, die mit dem Sauerländer Klima in Freilandkultur zurecht kommen?
    Gepflanzt habe ich 'Himbeerrosen', 'Matt's Dunkelrote', 'White Currant', 'Red Currant' und Sämlinge einer Tomatenmischung vom Mühlenbachhof.

    'Himbeerrosen'
    Unser winziger Gemüsegarten liegt zwischen Hauswand und Hecke, die den Garten zur Straße abschirmt. Normalerweise wäre hier der Vorgarten des Hauses, aber durch die hohen Hainbuchen ist der Blick von außen inzwischen verwehrt.
    Dieser nun versteckte Winkel läd nicht besonders zu gestalterischen Garten-Highlights ein, so schien mir der Platz am geeignetesten für den Mini-Gemüseanbau. Knollenfenchel, Salat, Kräuter, Zwiebeln, etwas Porree und die Tomaten......

    ......und neuerdings vier Spargelpflanzen die wir plötzlich neben einem Baumstamm im  gepachteten Nachbargarten fanden. Ich habe sie hier her evakuiert und ließ die armseligen Spargelstangen erstmal wachsen. Nun sind sie einen Meter hoch, verzweigt und bilden langsam ihre winzigen Blätter aus.

    Spargelkraut

    Bei den Kinder-Gemüsebeeten (sie wollten ihre eigenen Beete) im Pachtgarten steht auch ein Foliengewächshaus. Hier konnten bereits die ersten beiden Mini-Schlangengurken geerntet werden.



    Einen wunderschönen Monats- und Wochebeginn wünsche ich euch!

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    Bloggeburtstag

    Nach einem Jahr Schokoladen Straßen Garten - Blog möchte ich mich ganz herzlich für eure lieben Kommentare und Antworten auf die eine oder andere Hilfe suchende Frage bedanken!!!
    Erst im letzten Post konnte ich dank Mayodans Tipp meinen kleinen Blauzungen-Allium identifizieren. Saras Link zum Lehmbauforum war ebenfalls sehr hilfreich, auch wenn wir das Treppenhaus-Sanierungsprojekt auf nächstes Jahr verschoben haben, da wir vorher noch andere Wünsche umsetzen möchten.

    Ich danke euch für euer Interesse am Wachsen und Werden unseres neuen Gartens und meinen Basteleien in der Winterzeit und hoffe, dass ihr  weiterhin gerne diese Seiten besucht.

    Kleine Sammeleien

    Auch der Garten ist nun gut ein Jahr alt, und wo er jetzt mehr oder weniger fertig angelegt ist, schleichen sich auch wieder kleine Sammeleien ein. Wegen der geringen Gartengröße wollte ich mir das eigentlich verkneifen, doch ganz unbemerkt werden manche Pflanzengattungen plötzlich umfangreicher ;-) .





    Inzwischen haben mir x Dorfmitbewohner angeboten ich könnte ihren lästigen Garten geschenkt haben, meine Gartenleidenschaft hat sich herumgesprochen. Schade nur, dass ich all diese Gärten nicht zusammenfügen und an unseren heranschieben kann. Dann wäre ich Großgrundbesitzer und das gratis, und hätte soooooo viel Platz.
    Nein, geht leider nicht, also ab und zu auf die eigenen Finger klopfen und die Sammelwut unterdrücken.

    Ach ja, wir haben ein neues Gartenprojekt. Diesmal ist es auf Schätzeleins Mist gewachsen.
    Unsere grottenhässliche Terasse soll aufgehübscht werden. Bisher besteht sie aus einem Betonfundament und einem Vordach aus Doppelstegplatte, darum habe ich immer möglichst versucht sie nicht mit zu fotografieren
    Jetzt bekommt sie Holzdielen und eine Komplettüberdachung auf Holzständerwerk und man staune, das Gebälk mit seitlicher Sichtschutzwand soll weiß werden. Bisher hat Schätzelein immer gerne alles dunkelbraun lasiert, sollte da im wahrsten Sinne des Wortes etwas abgefärbt haben ;-).
    Es darf im Garten geweißelt werden! Die Bodendielen natürlich nicht, ich will sie ja nicht jeden Tag schrubben.
    Nun hat sich auch die Frage geklärt, wie ich die Gartenbank / Bänke streiche, doch weiß und den Eisentisch in Rostoptik gleich mit. Das gibt 'ne Pinselei......
    Natürlich folgen Fotos, wenn also fertig ist, doch das wird bestimmt erst im Späsommer sein.

    Die Camassia sind verblüht und abgeschnitten und auch die Akeleien neigen sich dem Blüh-Ende zu. Jetzt heißt es auf die Rosenblüte und ihre Begleistauden, wie Salbei, Frauenmantel, Lupinen und Storchenschnabel warten.

    Herzliche Grüße aus dem Schokoladen Straßen Garten!

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